Blick nach Eiringhausen
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Handlungskonzept Wohnen

Die Stadt Plettenberg muss wie viele andere Städte die Herausforderungen des demographischen Wandels bewältigen. Seit etwa 10 Jahren sind deutliche Einwohnerrückgänge zu beobachten, die in mehreren Jahren bei über 1 % lagen. Zwar hat sich dieser Trend verlangsamt, jedoch zeigen große Leerstände im Wohnungsbestand, dass sich der Wohnungsmarkt nicht im Gleichgewicht befindet. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen sowohl für die Wohnungswirtschaft als auch für die Stadtplanung wurde entschieden, ein Handlungskonzept Wohnen unter Beteiligung der wichtigen Akteure des Wohnungswesens zu erarbeiten. In intensiver Begleitung durch die Arbeitsgruppe Wohnen und Stadtentwicklung im Prozess des Demographischen Wandelswurde das Konzept von dem Dortmunder Planungsbüro ssr bis Frühjahr 2013 erarbeitet. Der Rat beschloss das Konzept am 14.05.13 und legte fest, folgende Arbeitsschritte durchzuführen

  • Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts für die Gesamtstadt und eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts für die Innenstadt
  • Aufstellung von Quartierskonzepten zunächst für die Stadtteile Eschen, Burg, Hechmecke
  • Umsetzung der Bausteine eines demographiefesten Wohnquartiers innerhalb der v.g. Konzepte
  • Umsetzung von neuen Qualitäten im Wohnungsbau mit dem Beispiel des GWU-Wohnprojekts W.-Wagner-Gelände
  • Prüfung eines kommunalen Förderprogramms für Bestandsimmobilien nach dem Vorbild des Programms "Jung kauft Alt" der Gemeinde Hiddenhausen
  • Weiterführung der AG Wohnen und Stadtentwicklung
  • kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung

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