Blick nach Eiringhausen
Blick nach Eiringhausen
Blick nach Eiringhausen
Blick nach Eiringhausen
Blick nach Eiringhausen

Quartiersfonds

Erläuterung:
Zur kurzfristigen und unbürokratischen Unterstützung bürgerschaftlicher, partizipativer Maßnahmen hat die Stadt Plettenberg neben dem Verfügungsfonds auch einen Quartiersfonds eingerichtet.

Dieses Mittel soll Bewohnergruppen, Initiativen, Vereinen, Bündnissen, Gewerbetreibenden, Hausbesitzern etc. zur Umsetzung von kleinen Aktionen und Projekten, die einen positiven Effekt auf die Plettenberger Innenstadt ausüben, zur Verfügung stehen. Denkbar sind bspw. Verschönerungsaktionen (z. B. Bepflanzung) des näheren Wohnumfeldes, wie etwa der Innenhöfe oder Spielplätze als Teil des öffentlichen Raumes. Auch die Durchführung von Straßen- oder Hoffesten sowie der Aufbau von Nachbarschaftstreffs oder Selbsthilfegruppen können finanziell unterstützt werden. Die Öffentlichkeitsarbeit für einzelne Aktionen oder die Organisation einer Imagekampagne sind weitere Bereiche zur Verwendung der Mittel.

Grundsätzlich sind alle Projekte förderungswürdig, die einen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft bzw. der Nachbarschaft, der Stadtteilkultur, der Identifikation mit dem Stadtteil sowie zur Aktivierung von Bewohnern leisten.

Der wesentliche Unterschied zwischen Quartiersfonds und dem in Plettenberg ebenfalls verfügbaren Verfügungsfonds besteht darin, dass es sich beim Quartiersfonds nicht um eine privat-öffentliche Kofinanzierung, sondern um die lokale Verwaltung eines zu 100 Prozent aus Städtebaufördermitteln gespeisten Etats zur Umsetzung von kleinen und kleinsten Projekten im Stadtteil handelt.

Fördergegenstände

Die folgenden Maßnahmen sind für eine Förderung beispielgebend:

  • Veranstaltungen und Aktionen für bestimmte Zielgruppen des Programmgebietes (Kinder, Jugendliche, Senioren, Familien, Migranten, Frauen, Menschen mit Behinderungen u. a.), die von Seiten der Bewohner vorbereitet und organisiert werden,
  • Veranstaltungen mit integrierendem Charakter,
  • Veranstaltungen von sozialen Einrichtungen (wie z. B. Schulen, Kindertagesstätten, Vereine, kulturelle Einrichtungen), die sich zum Stadtteil öffnen, stadtteilbezogene, vereins- und institutionsübergreifende Wettbewerbe im sportlichen und/oder kulturellen Bereich,
  • stadtteilbezogene Öffentlichkeitsarbeit als Teil von Aktivitäten von Vereinen etc. aus dem Stadtteil,
  • bewohnergetragene Projekte, Maßnahmen und Aktionen zur Verbesserung des Wohnumfeldes.

Das Projekt muss im Fördergebiet liegen oder für die Menschen aus dem Fördergebiet stattfinden.

Im Rahmen des Projektes können grundsätzlich alle durch das Projekt verursachten Kosten, wie z. B. benötigte Verbrauchsmaterialien, Anschaffungen von Gegenständen für das geplante Projekt förderfähig sein.

Eine private Nutzung kann zu einer Rückforderung des Zuschussbetrages führen.

Grundsätzlich nicht förderfähig sind u. a.:

  • Finanzierungskosten, Bußgelder, Geldstraßen, Prozesskosten,
  • Steuern, Abgaben, Zinskosten, Nebenkosten des Geldverkehrs,
  • Kosten für Porto sowie Versandgebühren, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Projekt stehen,
  • laufende Betriebskosten bzw. Betriebsmittel (z. B. Kraftstoffe),
  • Kosten für ein KFZ,
  • Kosten für Reparaturen, Instandhaltung und Ersatzteile,
  • Kosten für Lebensmittel und Catering, die nicht zur Erreichung des Projektzwecks erforderlich sind (diejenigen, die nur zur Verpflegungszwecken der Projektbeteiligten dienen),
  • Alkohol; s. vorheriger Punkt,
  • Rechnungen, die nicht auf den Zuwendungsempfänger ausgestellt sind und/oder nicht von diesem beglichen wurden.

Art und Höhe der Förderung

Es erfolgt eine zweckgebundene Förderung für die beantragten Projekte. Eine Förderung ist dabei ausschließlich auf den unrentierlichen Teil der förderfähigen Kosten beschränkt, wobei die Höchstsumme auf 1.500 € begrenzt ist. Die Bagatellgrenze liegt bei 200 € Gesamtkosten.

Antragsverfahren und Fristen

Antragsberechtingt sind Anwohnerinnen und Anwohner sowie Anwohnergruppen, Gewerbetreibende sowie sonstige Gruppierungen, Einrichtungen und Vereine, die sich im Sinne der Förderungsgrundsätze und -ziele in Plettenberg engagieren.

Der Antrag muss schriftlich mit einer kurzen Projektbeschreibung und unter Würdigung der Förderungsgrundsätze und -ziele gestellt und beim Innenstadtmanagementbüro Plettenberg eingereicht werden. Bei Beantragung ist das entsprechende Antragsformular zu verwenden. Antragsformulare und Hilfestellung beim Ausfüllen der Formulare erhalten die Antragsteller im Büro des Innenstadtmanagements.
In einem Finanzplan ist darzustellen, ob und mit welchen anderen Mitteln das Projekt finanziert und mitgestaltet wird. Zu den Einnahmen sind alle Zahlungseingange zu rechnen, die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehen. Hierzu gehören vorhandene Eigenmittel und auch Zuschüsse anderer Geldgeber und Spenden.

Diese Mittel sind vorrangig einzusetzen. Zuschüsse können nur für solche Maßnahmen oder Projekte beantragt werden, die noch nicht begonnen worden sind.

Vergabe der Fördermittel

Die Mittel werden in der Reihenfolge der eingehenden schriftlichen Antrage und abhängig von der Entscheidung des Gebietsbeirates vergeben, solange Mittel zur Verfügung stehen. Zeichnet sich ein vorzeitiger Verbrauch der Zuschussmittel ab, so kann die Förderung entsprechend gekürzt werden. Ein Anspruch auf Bewilligung der beantragten Mittel besteht nicht.

Nach Zustimmung zum Projektantrag erfolgt die Bewilligung der Fördermittel durch eine schriftliche Mitteilung der Stadt Plettenberg. Der Zuschuss kann nachträglich nicht erhöht werden, reduziert sich jedoch, wenn die nachgewiesenen Kosten niedriger sind als die bewilligten Kosten.

Der Beginn des Projektes ist gem. des Erstattungsprinzips erst nach Erhalt des schriftlichen Förderbescheids zulässig. 

 

 

Google Übersetzer

Wetter für Plettenberg

Veranstaltungen:

Veranstaltungen

Lade Kalender...