ZOB Eiringhausen

Der Omnibusbahnhof liegt im Zentrum des Stadtteils Plettenberg-Eiringhausen. Er lehnt sich nördlich an den Bereich des Hauptbahnhof und seinen Vorplatzes an die Brauck-, Post- und verlängerte Mittelstraße an. Im Norden verläuft die B 236.

Der Busbahnhof wurde in der Jahren 1979/1980 gebaut. Zum Ausbauzeitpunkt wurden die Belange der mobilitätseingeschränkten Personen noch wenig berücksichtigt. Querungshilfen und taktile Leiteinrichtungen sind nicht vorhanden. Ebenfalls fehlen Sitzgelegenheiten, insbesondere für ältere Personen. Der derzeitige Busbahnhof ist als Schleusenbahnhof mit entsprechenden Haltestellen konzipiert. Fahrgäste müssen zum Wechsel der Buslinien die Fahrgassen der Busse oder auch öffentliche Straßen queren.

Östlich der Bushaltestellen ist ein Stellplatz für 23 PKW vorhanden. Dazu gibt es am östlichen Rand noch ein Halteplatz für Schienenersatzverkehr und eine Ersatzhaltestelle.

Der Planbereich des Busbahnhofes ist ca. 4.000m² groß und soll nach Abstimmung mit den Vertretern des öffentlichen Personennahverkehrs (MVG) für vier Haltestellen zur Nutzung von einem Solobus (12m) und drei Schubgelenkbussen ausgelegt werden.

Nach der Überprüfung von vier Varianten mit verschiedensten Geometrien erfolgte die Abwägung für einen Busbahnhof mit Mittelbussteig. Die Grundidee des Mittelbussteiges wurde dann bis zum jetzigen Planungsstand weiter geführt. Der Mittelbussteig als Hauptelement des Busbahnhofes bekommt eine Größe von 55 x 14m. Durch die Anordnung der Sägezahnaufstellung mit den Geometrien nach H VÖ Bild 69 ist eine An- und Abfahrt an alle Haltplätze ohne Abhängigkeiten möglich. Bei einer Längsaufstellung an der Bussteigkante wäre das nicht möglich. Durch den Mittelbussteig finden alle Umsteigebeziehungen auf dem Bussteig statt ohne Busverkehrsbereiche oder öffentliche Straßen zu kreuzen. Auf dem Bussteig wird ein taktiles barrierefreies System vorgesehen welches im Westen in Richtung Bahnhof und im Osten in zentrale barrierefreie Übergänge nach DIN mit dem System Easycross 2.0 münden. Als Busbordsystem soll das System Kasseler Sonderborde 30-43,5/31 mit 16cm Antritt zum Einsatz kommen. Der Mittelbussteig bekommt als Oberfläche den gleichen Pflasterplattenbelag wie vor dem Bahnhof.

Im direkten Bereich des ZOB drei Stellplätze angeordnet. Eine Nutzung als Kiss & Ride ist möglich. Dazu wird ein Behindertenstellplatz ausgewiesen.

Als separate Parkplatzsituation ist im Norden ein separater Parkplatz mit 21 Stellplätzen als abschließende Angliederung an den Parkplatz der Sparkasse vorgesehen. Für die Realisierung wird die verbleibende Fläche des ehemaligen Busbahnhofes genutzt. Der Parkplatz ist der Ersatz für die beiden Parkräume am bisherigen ZOB erforderlich. Bisher waren dort 23 Stellplätze direkt am ZOB und nochmal 21 Stellplätze ohne direkten Bezug zum ZOB vorhanden.

Die Überdachung passt sich von der Architektur und der Baustoffen Metall und Glas an moderne Elemente des modernisierten Bahnhofsbereiches an. Die Geometrie des Daches bietet insbesondere in den Einstiegsbereichen durch die Überdeckung der Bushaltebereiche in den Einrückbereichen der Sägezahnaufstellung guten Wetterschutz. Im Bereich jeder Haltestelle wird eine Sitzmöglichkeit mit Windschott errichtet.

Für die Maßnahme wurde beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe ein Förderantrag gestellt. Nach positivem Förderbescheid soll die bauliche Umsetzung voraussichtlich im Jahr 2019 erfolgen.

Die Objektplanung für die Verkehrsanlagen obliegt dem Büro FINGER BAUPLAN GmbH aus Sundern.

Ansichten der geplanten Überdachung

Ansicht 1
Ansicht 2

Die Planung der Überdachung erfolgt durch das Büro otte - nöcker - planung  architekten + Ingenieure aus Sundern.

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