Ausbau Landemert

Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes ist ein Ausbau der Straße „Landemert“ erforderlich. Aufgrund des fehlenden Unterbaus ist eine reine Sanierung der Fahrbahnbefestigung technisch nicht dauerhaft und daher nicht möglich.

Vor Beginn der Maßnahme werden durch die Enervie und die Telekom jeweils Leerrohre für eine spätere Verkabelung verlegt.

Der Ausbauabschnitt beginnt vor dem Haus Nr. 1 (Zufahrt „ Auf dem Kampe“) und endet am Haus Nr. 10 (Abzweig zum Dorfplatz). Ebenfalls ausgebaut wird der westlich des Gebäudes Nr. 2 (Firma Rasche) in südwestliche Richtung verlaufende öffentliche Weg auf einer Länge von 75 m und der Einmündungsbereich dieses Weges in die Straße Landemert. Die Pflasterflächen an den beiden Ausbauende werden im Zuge des Ausbaus entfernt und durch eine Befestigung in Asphalt ersetzt.

Am 31. Oktober 2019 fand eine Anliegerversammlung bezüglich des Ausbaus statt. Das Protokoll der Versammlung kann unten heruntergeladen werden. Die Anmerkungen aus der Einwohnerversammlung wurden aufgegriffen und sofern möglich in der Planung berücksichtigt.

Der Ausbau erfolgt wie nachfolgend beschrieben:

 

Ausbauquerschnitt:

Vorgesehen ist eine Regelfahrbahnbreite von 5,50 m (5,50 m Asphalt + 0,50 m Rinne) mit Aufweitungen in den Kurven entsprechend Regelwerk.

Fahrbahn:

Die Fahrbahn erhält einen Vollausbau entsprechend der Belastungsklasse 1,0 nach RStO 12 in einer Stärke von insgesamt 60 cm mit einem bituminösen Oberbau von 18 cm und einer darunter liegenden 42 cm starken Frostschutzschicht. Bei partiell schlechteren Baugrundverhältnissen erfolgt eine darunter liegende Baugrundverbesserung durch Bodenaustausch gemäß Vorgabe des Baugrundgutachters. Im Kreuzungsbereich am westlichen Ausbauende wird entsprechend der zu erwartenden Verkehrsbelastung durch ein- und ausfahrende LKW eine der Belastung angepasste stärkere Befestigung gewählt.

Randeinfassung:

Die Abgrenzung der Fahrbahn zu den privaten Flächen erfolgt am nördlichen Fahrbahnrand mit einem Bordstein mit einem Auftritt von im Mittel 12 cm und Absenkungen auf einen Rundbord R = 5 im Bereich von Zufahrten. Im Bereich außerhalb privater Zufahrt schließt sich ein mit Betonsteinpflaster befestigtes Bankett an. Am südlichen Fahrbahnrand erfolgt die Abgrenzung mittels einer 3-zeiligen Rinne aus Betonsteinen, die abschnittsweise auch als Entwässerungsrinne dient. Angrenzende Privatflächen werden sofern erforderlich im Zuge der Baumaßnahme angeglichen.

Entwässerung:

Die Entwässerung erfolgt über jeweils am Tiefpunkt des Querschnittes angeordnete Straßenabläufe in erforderlicher Anzahl. Die Abläufe werden durch neue Anschlussleitungen an den Kanal angeschlossen. Sofern partiell erforderlich wird eine Planumsdrainage vorgesehen.

Straßenbeleuchtung:

Neuerrichtung einer den einschlägigen DIN-Vorschriften entsprechenden Straßenbeleuchtungsanlage bestehend aus der Verkabelung, den Leuchtenmasten (Lichtpunkthöhe 6 m) und den Aufsatzleuchten in LED-Techniken. Standorte der Leuchten entsprechend der lichttechnischen Berechnung.http://www.plettenberg.de/

Kanalbau:

Der Kanal wurde untersucht und befindet sich bis auf eine örtliche Schadstelle in einem guten Zustand. Die Schadstelle wird im Zuge der Baumaßnahme oder vorab per Inliner instandgesetzt. Die privaten Hausanschlussleitungen werden vorab durch die Stadt untersucht und die Eigentümer über das Ergebnis informiert. Bei Schäden besteht so die Möglichkeit der Instandsetzung auf Kosten der Eigentümer spätestens im Zuge der Maßnahmen.

 

 

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