Auszubildender May, Bürgermeister Katzenmayer und Stadtamtsdirektor Kositz
Auszubildender May, Bürgermeister Katzenmayer und Stadtamtsdirektor Kositz

Auslandspraktikum in Bludenz

Stadtamtsdirektor Erwin Kositz und Auszubildender Max May
Stadtamtsdirektor Erwin Kositz und Auszubildender Max May
Bürgermeister Katzenmayer, Auszubildender May und Stadtamtsdirektor Kositz
Bürgermeister Katzenmayer, Auszubildender May und Stadtamtsdirektor Kositz

Im September trat ich als Auszubildender der Stadtverwaltung eine ungewöhnliche Reise an. Die Partnerstadt Bludenz in Österreich war das Ziel. Die Alpenstadt liegt etwa 60 km südlich des Bodensees. Plettenberg und Bludenz verbindet mittlerweile eine 29-jährige Partnerschaft miteinander.

Ich sollte als Inspektoranwärter natürlich nicht nur die Umgebung und die Menschen dort kennenlernen, sondern in die Abläufe der österreichischen Verwaltung eingewiesen werden. Dafür eignete sich das geplante zweiwöchige Praktikum sehr gut.

Auf mich warteten alle Abteilungen der Bludenzer Stadtverwaltung und ihre Besonderheiten. Stadtpolizei, Abfallbeseitigung und den Stadtforst, Fachgebiet Soziales und Bürgerservice- sämtliche Bereiche wurden mir gezeigt und erklärt. Ich lernte dabei nahezu alle Mitarbeitenden des Rathauses, den Stadtamtsdirektor und sogar den Bürgermeister und die Stadträte kennen!

Nach Feierabend hatte ich nachmittags Zeit, die Umgebung zu erkunden. Landschaftlich bekommt man in Österreich viel geboten. In der Nachbargemeinde Bürs kann man eine Schlucht bestaunen, oberhalb in den Bergen liegt der beeindruckende Lünersee mit seinem azurblauen Wasser. In der Innenstadt von Bludenz kann man ein paar schöne Stunden bei gutem Essen und einem Glas Fohrenburger Bier verbringen.

Was viele sicher nicht wissen ist, dass in Bludenz die Milka-Schokolade produziert wird. Das kleine Milka-Museum und der Shop, der sich im Werksgebäude befindet, sind auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Am Wochenende nahm ich mir die Zeit, zum Körbersee zu fahren. Dem „schönsten Platz Österreichs 2017“. Der See liegt nahezu unberührt in einer Umgebung, die ein wenig an die schottischen Highlands erinnert.

Der Stadtamtsdirektor Erwin Kositz zeigte mir an einem weiteren Tag den Muttersberg. Wir erklommen gemeinsam den Gipfel. Der Aufstieg war nicht ohne- mit vernünftigen Schuhen wäre ich sicher nicht so unsicher über das Geröll getreten. In den Alpen sollte man also immer Wanderschuhe dabei haben! Bei bestem Wetter konnten wir von hier aus bis zur Silvretta-Bergkette in Südtirol und zu den Schweizer Bergen sehen. Wirklich grandios!

Sehr schnell verging die Zeit, in der ich einiges gelernt habe. Ich hoffe, dass nach mir noch viele weitere Auszubildende diesen etwas ungewöhnlichen und lehrreichen Weg gehen dürfen.


Jugendaustausch mit Bludenz

Die Jugendgruppe mit Betreuern vor dem SGV-Heim Wiehardt

Der Jugendaustausch mit unserer Partnerstadt Bludenz hat vom 07. bis 13. Juli 2019 sein Comeback gefeiert. In Kooperation mit der offenen Jugendarbeit Bludenz Villa K. wurde für die 13 Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Hier ist ein kleiner Auszug aus unserem Tagebuch:

DER SONNTAG
Wir begrüßen unsere Gäste aus der Partnerstadt nach langer, anstrengender Fahrt auf der Wiehardt. Nach dem Beziehen der Zimmer und einer kleinen Stärkung wurde nach dem langen Sitzen im Bus endlich gespielt und getobt.

DER MONTAG
Nach ausgiebigem Frühstück im Rathaus und Begrüßung durch Bürgermeister Ulrich Schulte gab´s Action und Nervenkitzel im FORT FUN Abenteuerland, was für ein Auftakt!

DER DIENSTAG
Heute haben wir "Winnetous letzter Kampf" bei den Karl-May-Festspielen in Elspe gesehen und uns Abends im Jugendzentrum "Alte Feuerwache" von Jugendzentrum zu Jugendzentrum ausgetauscht, während die Kinder sich beim Billard und Kickern austoben konnten.

DER MITTWOCH
Mit der Atta-Höhle und dem Biggesee standen echte Kultstätten des Sauerlandes auf dem Programm. Der abendliche Abstecher ins heimische AquaMagis war ein Highlight für die Kinder. Natürlich wurden alle Rutschen ausgiebig getestet!

DER DONNERSTAG
Nach einem entspannten Vormittag durften wir eine Exklusiv-Vorstellung von "Aladdin" im Weidenhof-Kino genießen. Der Grill- und Spieleabend am Baubetriebshof mit Besuch der Feuer- und Rettungswache war einfach top! Vielen lieben Dank an die Kollegen für die leuchtenden Kinderaugen beim Moorhuhnschießen und Drehleiterfahren!

DER FREITAG
Heute gab es das Frühstück im Haltepunkt, hoch über den Dächern der Stadt. In der Phänomenta Lüdenscheid folgten 4.000 qm Entdeckungsreise durch die Welt der Physik. Zurück beim Stadtbummel in Plettenberg waren spannende Rätsel im Story House zu lösen und zur Belohnung gab es lecker Märcheneis. Leider ist es langsam an der Zeit, Abschied zu nehmen. Morgen geht’s leider ganz früh auf die Asphaltpiste Richtung Heimat. Gute Fahrt, Ihr Lieben!

DER SAMSTAG 
Abflug war um 02:30 Uhr von der Wiehardt. Dadurch wurde zwar die Hinfahrtzeit um satte 3 Stunden unterboten, aber im Bus befanden sich nun auch nicht mehr ganz taufrische Kiddies. 
Es liegt eine ereignisreiche Woche für alle Beteiligten hinter uns, ein gelungenes Revival des Jugendaustausches! So geht Städtepartnerschaft, wir sehen uns in Bludenz 2020!!!

Vielen lieben Dank an Martina, Michael und Teddy!

Die Kinder mit Betreuern und Bürgermeister Schulte vor dem Schwungrad im Rathausinnenhof

Betriebsfahrt in den Thüringer Wald

Bürgermeister Henneberg
Schleusingens Bürgermeister Henneberg begrüßt ide Plettenberger auf der Bertholdsburg

Ein buntes Programm führte 61 Mitarbeiter und Ehemalige der Stadt Plettenberg Ende Juni durch den Thüringer Wald. Da durfte natürlich ein Besuch der Partnerstadt Schleusingen nicht fehlen: ein Stadtrundgang und ein gemeinsames Abendessen mit den Schleusinger Kolleginnen und Kollegen sowie der Besuch des Stadtfestes wurden für einen regen Austausch genutzt …ein Gegenbesuch im kommenden Jahr ist nicht ausgeschlossen.

Außerdem konnte bei einer Planwagenfahrt vorbei an den Winter-Sportstätten in Oberhof wegen der Panne einer Kutsche nicht ganz freiwilligen Wanderung, die aber gern angenommen wurde, etwas frische Waldluft geschnuppert werden.

Der Ausblick von der Veste Coburg war ebenso begeisternd wie der abschließende Besuch der Glashütte ELIAS in Lauscha. Den Heimweg machte eine erneute Panne - diesmal streikte der Bus - zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Plettenberger Delegation vor dem Rathaus in Schleusingen

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