Informationen zum Thema Corona-Virus

Inzwischen ist auch in Deutschland an die Stelle des Corona-Wildtyps die deutlich ansteckendere britische Virusmutation B.1.1.1.7 getreten. Etwa zwei Drittel der Virusübertragungen sind auf diese Variante zurückzuführen. Da die britische Variante durch Veränderungen am sogenannten "Spikeprotein" sehr viel leichter in menschliche Schleimhautzellen eindringen kann, führt das dazu, dass bei gleichen Schutzmaßnahmen deutlich höhere Übertragungsraten auftreten. 

Die konsequente weitere Einhaltung der Regeln (Abstandhalten, die passende medizinische Maske tragen, vorzugsweise FFP2-Masken, Handhygiene, gründliches Lüften, Minimieren auch privater Kontakte etc.) ist umso mehr von Bedeutung, als das Robert-Koch-Institut aktuell darauf hinweist, dass bereits 60 % der Corona-Infektionen auf der deutlich ansteckenderen und somit gefährlicheren "britischen" Virusmutation beruhen. Es besteht die konkrete Gefahr, dass sich dieser Anteil noch weiter erhöht. Bei stichprobenhaften Kontrollen oder aufgrund von Anzeigen festgestellte Verstöße wird das Ordnungsamt der Stadt Plettenberg konsequent ahnden. Hier sind Bußgelder von bis zu 25.000 € möglich.

Bund und Länder reagieren fortwährend auf die deutschlandweit ansteigenden Fallzahlen, um die begonnene "dritte Infektionswelle" zu brechen. 

Der Märkische Kreis wies ursprünglich unterdurchschnittlich viele Infektionen auf. Da sich bei ihm die britische Virusmutation ab Februar jedoch überproportional verbreitete, weist der Märkische Kreis derzeit eine hohe 7-Tages-Inzidenz auf. In Plettenberg erhöht sich die ausgewiesene 7-Tages-Inzidenz noch dadurch, dass in Plettenberg durch die auch von der Stadtverwaltung unterstützte "offensive Schnellteststrategie" auch viele asymptomatisch Erkrankte erkannt werden und in die Statistik eingehen. So wurden dankenswerterweise von DRK und IFAM ("Schnelltest-Drive-In") in den letzten knapp 2 Wochen bereits deutlich mehr als 1.000 Schnelltests durchgeführt (Stand 25.03.2021). Hierdurch wurden auch viele bis dahin unauffällige Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt und fanden nach entsprechenden PCR-Labortests Eingang in die Statistik.  Dies führt unweigerlich für eine gewisse Zeit zu höheren Fallzahlen und Inzidenzen. Letztlich hält die Stadtverwaltung die "offensive Schnellteststrategie" aber dennoch für sehr sinnvoll, da hierdurch auch asymptomatisch verlaufende Infektionen frühzeitig erkannt werden. Dadurch können Infektionsketten früher unterbrochen werden, denn wer im Schnelltest positiv getestet wird, muss sich sofort in Selbstisolation begeben und einen PCR-Labortest durchführen lassen.  Sofern dieser die Schnelltestdiagnose bestätigt, folgt eine in der Regel vierzehntägige Quarantäne. 

Aufgrund der hohen Inzidenzen im Märkischen Kreis hat sich der Landrat veranlasst gesehen, die ohnehin restriktiven Regeln der Coronaschutzverordnung noch durch eine Allgemeinverfügung zu verschärfen. 

Hiernach gelten u.a. die strengen Kontaktbeschränkungen nunmehr auch für private Bereiche, z.B. Wohnungen. Werden sie dort nicht beachtet und gelangen Vorfälle zur Anzeige -auch durch Polizei und Ordnungsamt-, so drohen Bußgelder von bis zu 25.000 €. Die meisten Bürger/innen halten die Regeln sehr gut ein. Wer jedoch leichtfertig oder vorsätzlich die Regeln missachtet, wird - zum Schutz Dritter - konsequent ordnungs- oder strafrechtlich verfolgt. So hat die Stadt Plettenberg zwischenzeitlich ca. 130 Verfahren wegen entsprechender Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung oder Quarantäneregeln eingeleitet. 

Die Stadt Plettenberg empfiehlt weiterhin vorrangig das Tragen gut schützender FFP2-Masken (ohne Ventil), ferner die Minimierung der Kontakte auch im Privaten auf ein absolut notwendiges Minimum. Homeofficemöglichkeiten sollten wo möglich unbedingt genutzt werden. Hierbei muss beachtet werden, dass die britische Virusmutation ca. 50 % ansteckender ist, eine Virusübertragung daher auch im Freien erfolgen kann, wenn Mindestabstände (mindestens 1,5 Meter) nicht eingehalten werden.

Weiterhin appelliert die Stadt Plettenberg, von den kostenlosen Schnelltestangeboten weiterhin Gebrauch zu machen, um Coronavirusinfektionen frühzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.

Das Virus bedroht Risikogruppen (z.B. Ältere, einschlägig Vorerkrankte besonders), kann im Einzelfall aber auch bei jungen Menschen zu schweren Komplikationen und Todesfällen führen, weshalb höchste Achtsamkeit geboten ist.

In Deutschland sind seit Bekanntwerden des SARS-CoV-2-Virus weit über 2,7 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert worden, mehr als 75.000 Personen sind bisher an/mit dem Virus verstorben.  Selbst statistisch Genesene klagen nicht selten über massive Folgeerscheinungen der Erkrankung.

Die jeweils aktuelle Verordnung ist genau so wie diverse andere Coronaschutz-Verordnungen und -Allgemeinverfügungen auf der Homepage der Stadt Plettenberg unter den Reitern "Coronavirus" und "Rechtsvorschriften" zu finden.

Einige Hinweise und Links zum Virus an dieser Stelle:

- Link zur Schnelltest-Terminvergabe des DRK, Ortsverein Plettenberg

- Sonderseite des Landes NRW zu geltenden Corona-Regeln
-
Risikogebiete, vom Robert-Koch-Institut benannt
- Link zum Thema Coronavirus des Robert-Koch-Instituts
- Infektionsschutz, Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Empfehlungen des Gesundheitsamtes Märkischer Kreis
- Tagesaktuelle Meldungen und häufig gestellte Fragen beim Bundesgesundheitsministerium

- 7-Tages-Inzidenzwerte für u.a. den Märkischen Kreis

 


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