Rathausinnenhof

Betriebliche Gesundheitsförderung

Unsere städtischen Sportler starten unter dem stolzen Wappen des "Plettenberger Amtsschimmels".

In der Stadtverwaltung Plettenberg folgt nach der Pflicht die Kür.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist genau das, eine Kür im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.
BGF ist für die Stadtverwaltung seit 2016 ein besonderes Thema.
Ein ideenreiches Team, das sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Fachrichtungen zusammensetzt und professionell begleitet wird, behält das Ziel der Gesunderhaltung der beschäftigten Männer und Frauen im Blick.
BGF ist unternehmensspezifisch und bedarfsorientiert. Die Grundlage der Maßnahmen und Aktionen der Stadtverwaltung bildet eine Beschäftigtenbefragung aus dem Jahr 2016, an der sich immerhin 249 von 381 Mitarbeitenden beteiligt haben.
Die Gesundheitsangebote und Neuerungen werden regelmäßig in einem bunten Newsletter erklärt und bekannt gemacht.
Schön ist, dass sich durch die Initiative Sportgruppen gefunden haben, die es ohne BGF nicht geben würde. Egal, ob die „Amtsschimmel" mit einem gemeinsamen Logoshirt beim Firmenlauf starten, die freitags-Fußballtruppe, die Rund-um-den Saley-Walker oder Männer und Frauen, die nach der Arbeit zusammen Badminton spielen:
Alle sind mit Spaß bei der Sache!

Hinzu kommen immer wieder Angebote und Veränderungen, die auf das Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sind. Hierzu gehören beispielsweise Dienst-E-Bikes und psychologische Hilfestellungen in Problemlagen oder auch mal ein Darmkrebsvorsorgetag sowie Rückentraining on the Job.


Denk an mich! Dein Rücken - November 2019

Ein Rückentag findet für die Kollegschaft der Stadtverwaltung statt.

Der AK Gesundheit hat in den letzten Monaten viel organisiert und geplant. Dabei stand das Thema Rückengesundheit im Fokus. Dahinter steckt die Absicht, den Mitarbeitenden der Stadt Plettenberg einen Gesundheitstag anzubieten- jede und jeder soll etwas für sich mitnehmen können.

Ende November ist es schließlich soweit.
Ein bewegter Vortrag der Märkischen Reha-Kliniken, Messungen mit der ChallengeDisc (Test der Balancefähigkeit - wichtig zur Gesunderhaltung der Gelenke und Knochen) und der MediMouse (Vermessung der Wirbelsäule), sowie Infostände warten auf die Teilnehmenden.
Die Ergebnisse der Messungen werden in Einzelgesprächen betrachtet und geben einen Hinweis auf mögliche Maßnahmen, die für den jeweiligen Rücken positiv sein können.


Darmkrebsvorsorgetag mit Humor im Rathaus

Szenenaufnahme des Vorsorgtheaters
Szenenaufnahme des Vorsorgtheaters
Dr. Krupp mit Team, Bürgermeister Schulte, rechts Frau Hunfeld von der AOK
Dr. Krupp mit Team, Bürgermeister Schulte, rechts Frau Hunfeld von der AOK

Seit zwei Jahren hat sich die Stadtverwaltung Plettenberg die Betriebliche Gesundheitsförderung der Beschäftigten auf die Fahnen geschrieben. Unterstützt wird sie dabei durch Frau Hunfeld, Mitarbeiterin der AOK. Seitdem wird an vielen Schrauben gedreht. Basis der ersten internen Aktionen war eine Beschäftigtenbefragung.
Für das Jahresende 2018 hatten die Mitarbeitenden des entsprechenden Arbeitskreises einen besonderen Plan. Sie wollten über die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge informieren. „Jetzt haben wir die Idee in die Tat umgesetzt“, begrüßte Bürgermeister Ulrich Schulte alle Interessierten am Mittwoch im Ratssaal.
Die zahlreich erschienenen Beschäftigten wurden positiv überrascht. Das sensible Thema wurde nämlich zunächst humorvoll verpackt.
Das Vorsorgtheater der Stiftung Lebensblicke schaffte es, den Anwesenden auf lustige Weise zu erklären, warum die Darmkrebsvorsorge so wichtig ist. Ehepaar Döll, alias Volker Heymann und Spielpartnerin Coralie Wolff, lieferte sich doppeldeutige Wortgefechte. Am Ende zeigte sich Ehemann Heinz einsichtig und ging zur Vorsorgeuntersuchung. Mit dem Stück „Alarm im Darm“ war also die erste Hemmschwelle abgebaut und das Publikum aufnahmebereit für die folgenden Fakten.

„Etwa 60.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Darmkrebs“, wies Gastredner Dr. Krupp auf die erschreckende Zahl hin. Dabei sei die Vorsorge das Mittel, die Entstehung von Darmkrebs zu verhindern. Während einer Darmspiegelung werden Polypen, die gefährlich werden können, nämlich direkt entfernt. Dr. Krupp und seine Kollegin Ludmilla Bay führen im Plettenberger Krankenhaus die Koloskopien durch. „Diese Einsätze sind heute wirklich harmlos. Schmerzen hat man dabei keine“, so Krupp.
Ein erster möglicher Schritt zur Vorsorge ist auch, den Stuhlgang auf Blut testen zu lassen. Daher wurden Testkits zur Stuhluntersuchung am Mittwoch an die Kollegschaft ausgegeben.
Bei entsprechendem Ergebnis ist der zweite Schritt dann auf jeden Fall die Darmspiegelung. Besonders hilfreich fanden die Teilnehmenden des Darmkrebstages die Tatsache, dass das Plettenberger Krankenhaus mit einem kleinen Team einen Koloskopieturm vor dem Ratssaal aufgebaut hatte und für Fragen zur Verfügung stand. „Hier  kann man sich die Geräte mal ansehen und verliert die Scheu davor“, freute sich Matthias Steinhoff, Fachgebietsleiter Interne Serviceleistungen, über die professionelle Unterstützung des Krankenhauses.

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