Familie, Bildung und Soziales

Der Zusammenhang von Familie und Bildung ist vielfältig: In Familien findet Bildung statt. In Familien wird Bildung vermittelt. Familien brauchen Bildung. Kommunen können hierbei Unterstützung leisten.

Spätestens seit dem zwölften Kinder- und Jugendbericht kann man von einem erweiterten Verständnis von Bildung ausgehen, das sich von institutionellen Grenzen und Orten gelöst hat. Auch die Fixierung auf ganz bestimmte, zum Beispiel schulisch vermittelte und arbeitsrelevante Bildungsinhalte, wurde aufgehoben.

Stattdessen werden Bildungsbiographien, Lebensphasen von Kindern und feststellbare Wirkungen von Bildung wichtig. In diesem Zusammenhang ist auch die Unterscheidung von formaler und informeller Bildung zu sehen. Während sich formale Bildung auf organisiertes Lernen bezieht, ist mit informeller Bildung eher unreguliertes Lernen in der Alltagspraxis gemeint.

Auch die strikte Unterscheidung von Erziehung, Betreuung und Bildung und deren Bindung an spezifische Institutionen wird zunehmend fragwürdig. Schulen leisten zum Beispiel Erziehungs- und Betreuungsbeiträge, Kindertagesstätten vermitteln Bildung. Formale und informelle Bildungsprozesse finden auch in der Kinder- und Jugendarbeit, in Vereinen und Verbänden statt. Und schließlich prägen Familien auch die Bildung ihrer Kinder. Erziehung, Betreuung und Bildung bedingen sich gegenseitig und wirken zusammen.

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