Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffinnen und Schöffen für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2023

Die Gemeinden müssen für die Wahl der ehrenamtlichen Schöffinnen und Schöffen für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2023 eine Vorschlagsliste aufstellen. Der Rat der Stadt Plettenberg wird in seiner Sitzung am 24.04.2018 über die Aufnahme in die Vorschlagsliste entscheiden. Aus dieser Vorschlagsliste werden von besonderen, bei den Amtsgerichten gebildeten Ausschüssen, dann die Schöffinnen und Schöffen gewählt.

Interessierte Personen, die ein Schöffenamt übernehmen und in die Vorschlagsliste der Stadt Plettenberg aufgenommen werden möchten, können ihre schriftliche Meldung bis zum 16.03.2018 bei der Stadtverwaltung, Grünestraße 12, 58840 Plettenberg, einreichen.

Dazu ist ein Antrag erforderlich, der bei der Stadtverwaltung angefordert oder unten heruntergeladen werden kann und folgende Daten enthält, die teilweise auch öffentlich eingesehen werden können

  • Familienname,
  • Geburtsname, wenn er anders als der Familienname lautet,
  • Vorname,
  • Geburtsort,
  • Geburtstag,
  • Beruf, im öffentlichen Dienst auch den Tätigkeitsbereich
  • Anschrift in Plettenberg.

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Schöffenliste sind unter anderem, dass die Personen Deutsche und unbescholten sind, bei Beginn der Amtsperiode das 25. Lebensjahr vollendet, aber das 70. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, die deutsche Sprache beherrschen und sowohl geistig als auch körperlich in der Lage sind, das Schöffenamt und den damit verbundenen Sitzungsdienst auszuüben. Die Vorschlagsliste soll alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen.

Die wichtigste Aufgabe ist die mit hauptamtlichen Richtern gleichberechtigte Mitwirkung an Urteilen oder Einstellung von Verfahren sowie den damit verbundenen Entscheidungen wie etwa die Festsetzung von Bewährungsauflagen. Sie nehmen an allen Beratungen und Abstimmungen teil. Das erfordert Kommunikationsfähigkeit und das Geschick, Menschen einschätzen zu können.

In der Hauptverhandlung haben Schöffen das Recht, Fragen an Angeklagte, Zeugen und Sachverständige zu stellen. Sie entscheiden mit über Beweisanträge der Staatsanwaltschaft oder der Verteidigung, haben aber auch das Recht, selbst Anregungen zur weiteren Beweisaufnahme, zum Beispiel Vernehmung von Zeugen, Einholung eines weiteren Gutachtens usw. zu geben.

Weitere Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 923-189 oder auch im Internet unter www.schoeffenwahl.de

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