Rathausinnenhof

Grußwort von Bürgermeister Ulrich Schulte zum Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

Der deutsch-amerikanische Physiker Albert Einstein (1879 bis 1955) hat gesagt: „Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Welche der beiden Varianten auf jede/n Einzelne/n von Ihnen zutrifft, vermag ich nicht zu sagen. Das muss jede/r für sich selbst entscheiden. Zumal jedes Ereignis sowohl positiv wie negativ bewertet werden kann.

Der Jahrhundertsommer war sicherlich für viele erfreulich, denn gutes Wetter hebt die Stimmung und lockt für zahlreiche Freizeitmöglichkeiten ins Freie. Für die Land- und Forstwirtschaft hätte das Wetter aber durchaus regnerischer sein können, denn Ernteausfälle und Borkenkäferplage hätten so vermieden werden können. Auch der Ruhrverband hat sicherlich jedem Regentropfen zur Auffüllung der Talsperren entgegen gefiebert. Für uns alle stellt sich aber die Frage, war dieser Jahrhundertsommer eine Ausnahmeerscheinung oder sind trockene, heiße Perioden für uns zukünftig der Standard? Wenn sich diese Wetterlage zukünftig wiederholt, werden wir uns alle umstellen müssen.

Bestimmendes Thema in unserer Stadt war eine lange Zeit die Eröffnung des Modeparks Röther und das damit verbundene Klageverfahren der Stadt Attendorn. Hier sind eine Zeitlang die Emotionen hochgeschlagen und manch einer hat für sich Attendorn zur verbotenen Stadt erklärt. Wichtig ist letztlich aber, dass die Firma Röther dem Standort Plettenberg treu geblieben ist und ihre Planungen nicht eingestellt hat. Im Ergebnis haben wir dadurch ein kernsaniertes Gebäude am Maiplatz und eine deutliche Erweiterung des Plettenberger Einzelhandels.

Ergänzt wird dies durch die Eröffnung des Action-Marktes an der Alten Ziegelei. Hier gibt es jetzt wieder Dinge zu kaufen, für die es durch die Schließung des Real-Marktes keine Anlaufstelle mehr in Plettenberg gab.

Natürlich reichen zwei neue Läden nicht aus, um Plettenberg zur belebten Einkaufsstadt zu machen. Diese zwei Läden können aber Signalwirkung für andere haben. Ich hoffe daher, dass sich ein positiver Effekt für die restliche Innenstadt ergibt und freie Flächen durch neue Geschäfte und Gastronomie belegt werden.

Wo viele neue Kunden einkaufen, müssen natürlich auch Parkflächen zur Verfügung stehen. Neben der Freigabe des Parkhauses im Röther-Gebäude hat sich die Parksituation in Plettenberg durch den Neubau der Parkpalette an der Brachtstraße und der Errichtung des Parkplatzes neben dem Büro der Provinzial entspannt.

Schade ist eigentlich nur, dass wir an diese Projekte nicht anschließen konnten und in diesem Jahr keinen Startschuss mehr für die Innenstadtsanierung geben konnten. Mein großer Wunsch war es, dass wir die Flächen um die neue LWL-Klinik neu pflastern und damit ein Zeichen geben können, dass es endlich losgeht. Bleibt zu hoffen, dass diese Verzögerungen kein schlechtes Omen für die weitere Umsetzung sind und wir im nächsten Jahr die Wilhelmstraße und den Alten Markt in neuem Gewand sehen können.

In diesem Sinne, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, hoffe ich, dass Sie auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können. Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute. Möge es so verlaufen, wie Sie sich das erhoffen. Gleichzeitig hoffe ich, dass Sie vor dem Jahreswechsel noch ein paar schöne Weihnachtsfeiertage im Kreise Ihrer Familie feiern konnten.

Ihr 

Ulrich Schulte
Bürgermeister

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